Frankfurter Buchmesse 2011 – Diskussion um das “traditionelle” Buch
Written by Eric Gomez // 28. Oktober 2011 // Druckbranche // No comments
In zwölf Panels diskutierten vom 12. bis 14. Oktober rund 60 Fachleute aus der Verlags- und Zulieferbranche in der Halle 4.0 zu Strategien, Produktionsprozessen und Gestaltung von innovativen, erfolgreichen Verlagsprodukten. Das Fachforum für Verlagsleiter, Hersteller, Gestalter und Medienproduktionen war auch in diesem Jahr wieder der zentrale Treffpunkt rund um neue Trends und Publishing Services in der Halle 4.0 der Buchmesse.
So wurde beispielsweise über die traditionelle Rolle des Buches und die Wandlung hinsichtlich des zukünftigen Markes diskutiert. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels spricht vom „Prinzip Buch“. Inhalt und Trägermedium werden so zunehmend begrifflich getrennt, Produkt- und Wertschöpfungsketten neu definiert, Herstellungs- und Vertriebswege entsprechend angepasst. Aktuelle Analysen und Wirtschaftsdaten bestätigen den Trend, den Verlagsleiter beim Forum Verlagsherstellung bekundeten: Print ist und bleibt auf längere Sicht das Kerngeschäft, digitale Dienste erweitern schrittweise die Produktpalette in den Verlagen und sind geeignet, Mehrwert und eine neue Kundenbindung zu schaffen. Einig sind sich die Experten: Die Ausgabemedien Print und Online beflügeln sich. (Auszug)
Quelle: bvdm

